Kurz gesagt
- Wer jede Woche etwas ändert, etwa eine Tageskarte oder freie Termine, pflegt am besten selbst.
- Wer nur ein paar Mal im Jahr etwas ändert, sagt Bescheid oder lässt pflegen. Das geht schneller, als sich jedes Mal neu in ein System einzuarbeiten.
- Entscheidend ist, wer im Betrieb die Änderungen tatsächlich einträgt, und wann.
- Öffnungszeiten stehen auch im Google-Unternehmensprofil und müssen dort mitgeändert werden.
Was sich auf Ihrer Website wirklich ändert und wie oft
Bevor Sie über Zugänge und Systeme nachdenken, lohnt ein Blick auf das vergangene Jahr: Was hätte auf Ihrer Website anders stehen müssen, und wie oft? Bei den meisten kleinen Betrieben ist die Liste kürzer als erwartet. Der größte Teil einer Website, also Leistungen, Über uns, Anfahrt und Kontakt, bleibt über Monate gleich. Bewegung gibt es an wenigen Stellen:
- Jede Woche oder öfter: Tageskarte, Mittagstisch, freie Termine, Veranstaltungen, eine kurzfristige Schließung.
- Ein paar Mal im Jahr: neue Preise, Urlaubszeiten, Feiertage, eine saisonale Aktion, ein neues Gesicht im Team.
- Selten: eine neue Leistung, neue Fotos, ein überarbeiteter Text über den Betrieb.
Ein Restaurant mit wechselnder Karte und ein Handwerksbetrieb mit fester Leistungsliste brauchen deshalb verschiedene Lösungen, auch wenn beide eine Website mit fünf Seiten haben. Schreiben Sie auf, was bei Ihnen in welche Zeile gehört; diese Liste entscheidet mehr als jedes System.
Selbst pflegen: was ein eigener Zugang kann und was nicht
Mit einem eigenen Zugang ändern Sie Inhalte ohne Umweg: anmelden, Text ändern oder Bild tauschen, speichern. Eine Schließung wegen Krankheit steht nach wenigen Minuten auf der Seite. Bei uns heißt diese Zusatzoption „Selbst pflegen“ (9 €/Monat, brutto 10,71 €): Sie ändern damit Speisekarte, Preise, Öffnungszeiten, Texte und Bilder selbst, ohne sich mit der Technik dahinter zu befassen.
Ein Zugang für Inhalte ist für Inhalte gedacht. Eine neue Unterseite, eine zusätzliche Funktion oder ein anderer Aufbau der Startseite verändern das Gerüst der Website. Das bleibt Arbeit für die, die sie gebaut haben, und das ist gewollt: Wer eine Preisliste aktualisiert, soll dabei nicht versehentlich die Darstellung auf dem Handy verschieben.
Was Sie selbst veröffentlichen, verantworten Sie auch selbst. Zwei Dinge gehen dabei am häufigsten schief:
- Fremde Fotos. Jedes Foto ist urheberrechtlich geschützt, auch ohne Hinweis darauf. Ein Bild aus der Bildersuche auf der eigenen Website zu zeigen, kann eine teure Abmahnung nach sich ziehen. Nehmen Sie eigene Fotos oder solche, deren Lizenz die Nutzung auf einer Firmenwebsite erlaubt. Mehr dazu in Fotos für die Website.
- Riesige Bilddateien. Ein Foto direkt vom Handy ist oft mehrere Megabyte groß. Verkleinert Ihr System Bilder nicht beim Hochladen, tun Sie es vorher, sonst lädt die Seite spürbar langsamer.
Wer selbst schreibt, findet in Website-Texte schreiben Hinweise, wie Texte kurz und verständlich bleiben.
Pflegen lassen: kleine Änderungen, Pflege-Service, Reaktionszeit
Der einfachste Weg ist eine kurze Nachricht. Kleine Änderungen sind bei uns in jedem Paket enthalten: Sie schicken per E-Mail, was sich ändert, etwa die neuen Preise oder die Urlaubszeiten, und wir tragen es ein. Wie viele kleine Änderungen pro Jahr enthalten sind, steht bei jedem Paket unter Pakete; in den größeren Paketen sind es mehr. Ändert sich nur ein paar Mal im Jahr etwas, ist das meist die bequemste Lösung (siehe auch die häufigen Fragen).
Fällt regelmäßig etwas an, aber niemand im Betrieb hat Zeit, es selbst einzutragen, gibt es die Content-Pflege (29 €/Monat, brutto 34,51 €). Wir ändern Texte, Bilder und Angebote für Sie: bis zu 30 Minuten im Monat, umgesetzt innerhalb von zwei Werktagen.
Egal, bei wem Sie pflegen lassen: Fragen Sie vorher, wie schnell eine Änderung online ist. Für neue Preise zum Monatsanfang reicht eine Frist von ein paar Tagen, für eine Schließung morgen früh nicht. Wer oft kurzfristig ändern muss, ist mit einem eigenen Zugang besser bedient, weil keine Übergabe dazwischen liegt.
Die Pflege der Inhalte ist übrigens etwas anderes als die Wartung der Technik. Updates und Sicherheit gehören bei uns zu jedem Paket, unabhängig davon, wer die Texte ändert. Was zur Wartung gehört, steht in Website-Wartung.
Wer im Betrieb es tatsächlich macht
Die häufigste Enttäuschung ist ein Zugang, den niemand benutzt. Ein typischer Verlauf: Zu Beginn nimmt sich die Inhaberin vor, jeden Montag den Mittagstisch einzutragen; drei Monate später steht dort noch der aus dem Frühjahr. Eine veraltete Angabe schadet mehr als eine fehlende: Wer wegen der Website vor verschlossener Tür steht, kommt so schnell nicht wieder. Klären Sie deshalb vier Fragen, bevor Sie sich entscheiden:
- Wer ändert es? Eine bestimmte Person, nicht „wir“.
- Wann? Ein fester Zeitpunkt, etwa freitags für die kommende Woche.
- Wer vertritt? Urlaub und Krankheit fallen oft genau in die Woche, in der sich etwas ändert.
- Wem gehört der Zugang? Dem Betrieb, nicht der Aushilfe, die ihn eingerichtet hat. Wie das bei wechselnden Zuständigkeiten aussieht, beschreibt Website für Vereine.
Lautet die ehrliche Antwort auf die erste Frage „eigentlich niemand“, ist das auch eine Entscheidung. Dann ist Pflegen lassen der sicherere Weg.
Denken Sie dabei an eine zweite Stelle: Öffnungszeiten stehen auch außerhalb Ihrer Website. In der Google-Suche und in Google Maps zeigt Ihr Unternehmensprofil eigene Öffnungszeiten, für Feiertage und Betriebsferien auch Sonderöffnungszeiten. Ändern sich Ihre Zeiten, ändern Sie beide Stellen, sonst widersprechen sie sich. Das Profil bearbeiten Sie in Ihrem Google-Konto; mit „Lokal besser gefunden“ (19 €/Monat, brutto 22,61 €) halten wir es für Sie aktuell.
Die drei Wege bei Talvesa im Überblick
- Kurz Bescheid sagen. In jedem Paket enthalten, die Zahl der kleinen Änderungen pro Jahr steht beim Paket. Passt, wenn sich ein paar Mal im Jahr etwas ändert.
- Selbst pflegen. 9 €/Monat, brutto 10,71 €. In L · Plus inklusive. Passt, wenn jede Woche etwas Neues auf die Seite soll und jemand im Betrieb das übernimmt.
- Content-Pflege. 29 €/Monat, brutto 34,51 €. Passt, wenn regelmäßig etwas anfällt, aber niemand die Zeit hat, es selbst einzutragen.
Die Wege schließen sich nicht aus: Ein Café trägt die Tageskarte selbst ein und schickt uns den neuen Text über das Team per E-Mail.